Aktuelles

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Seit März aktualisieren wir für Interessierte unseren Berliner Eventkalender - mit allen Veranstaltungen rund um handgemachte und gute Biere - als Google Kalender.

Es hat sich viel getan - die Veranstaltungsdichte sowie auch die Anzahl der Craftbeer Locations hat sich stetig erhöht.

Leider zeigt uns der Google Kalender keine Nutzungsstatistiken an, so dass wir nicht wissen ob und wie stark dieser genutzt wird.

Daher die Bitte, wenn Ihr den Kalender nutzt und dieser hilfreich für Eure Abendplanung in Berlin ist, hinterlasst bitte hier unter dem Artikel einen Kommentar.

Wir werden uns für den Dezember eine Auszeit nehmen und Aktualisierungen für 2017 aufschieben.

Zudem möchten wir euch auch auf die folgenden Kalender und Karten aufmerksam machen:

Wir freuen uns auf eure Kommentare,
Tilo,
Braufreunde Berlin e.V.

Pilstulpe, Kölschstange, Berliner Weisse - oder auch Weizen-Pokal?

Beinahe zu  jedem Bierstil gibt es auch das passende Glas. Doch wer es bunt und abwechslungsreich mag, hat schnell den Gläserschrank voll - und den Geldbeutel leer. Welches Glas braucht man wirklich? Reicht ein Standard-Bierglas? Sind große Gläser besser als kleine oder umgekehrt? Welche Form ist die richtige? Wir werden in diesem Artikel versuchen, etwas Licht in die Sache zu bringen.

Roadshow durch Berlin und Potsdam

spiegelau_1_img_1294Im September erhielten wir eine E-Mail von Markus Raupach, Bier-Enthusiast und Autor zahlreicher Bier-Reiseführer, die quer durch die Republik führen.

„Ich hoffe, Ihr erinnert Euch noch an mich, ich habe den “Berlin Beer Guide” vor zwei Jahren geschrieben. Aber ich kümmere mich auch sonst viel um Bier und habe eine Einladung für Euch“, hieß es dort. Natürlich erinnerten wir uns – und natürlich wollten wir mitmachen!

Im Rahmen einer „Roadshow“ lud die Firma Spiegelau zu einem kleinen Kennenlernen an sechs verschiedenen Standorten in Berlin und Potsdam ein.

„Wir kennen die Biere hier nicht, haben sie vorher nicht probiert, aber wir sind sicher, dass sie aus unseren Gläsern besser schmecken“…

…eröffnet Richard Voit das kleine Seminar mit rund 20 Teilnehmern nach kurzer Vorstellung im Hops and Barley.

spiegelau_2_img_1302„Oho, ganz schön mutig“ denke ich mir und lausche den Ausführungen des Spiegelau Managing Directors gebannt, der gekonnt zweisprachig über die Entwicklung neuer Gläser und Serien ausführt. „In mehrstündigen Workshops mit Brauern, Bierliebhabern und professionellen Sommeliers werden immer und immer wieder verschiedene Gläser ausgeschlossen, bis endlich das perfekte Glas gefunden ist“ führt er aus. Ich betrachte mir dabei die einzelnen Gläser, die bereits vor uns auf einer Tastingmatte platziert sind, und bin gespannt was es wohl eine Stunde lang rund ums Thema Bierglas zu erzählen gibt.

Von Molekülen und kühlen Mollen

Die Spiele beginnen, das Buffet ist eröffnet, das erste Bier fließt ins Glas. Genauer gesagt in die Gläser, denn zu jedem zu verkostenden Bier im Craftbierglas gibt es ein Pendant im Standardglas der hiesigen Brauerei. Beide Gläser wurden mit dem Winning-Weizen von Dirk Nolte gefüllt.

Christian Kraus (Vertriebsgeschäftsführer Spiegelau Deutschland) lüftet das erste Geheimnis des Tages: Die Moleküle sind entscheidend: „Alles was wir in der Nase als Aroma des Bieres wahrnehmen, sind winzige Teilchen die durch die entbundene Kohlensäure nach oben getrieben werden.“, erfahren wir. „Darum ist die molekulare Oberflächenstruktur des Glases entscheidend“ heißt es weiter. Hierbei spiele nicht nur das verwendete Kristallglas, welches in der Oberfläche deutlich feiner und brillanter als das übliche Industrieglas ist, eine Rolle, sondern auch die Glasform ist entscheidend: „Denn nur ein Glas das sich nach oben hin verjüngt, ist in der Lage die feinen molekularen Schichten der Aromen des Bieres zu halten und das Aroma des Bieres optimal an den Konsumenten abzugeben.“

spiegelau_3_img_1304Ein „Aha“-Effekt ist am Tisch zu spüren, als die aufsteigenden Aromen des Weizens aus beiden Gläsern miteinander verglichen werden. Ausnahmslos jeder Teilnehmer empfindet das Bier aus dem Spiegelau Glas als aromatischer und runder. Das Weizen aus dem Industrieglas wirkt dagegen flach und eindimensional, leicht metallisch sogar -  und das, obwohl es sich um haargenau das gleiche Bier handelt.

Nun gut – Aroma ist die eine Sache, aber Bier ist doch zum Trinken da. Wie sieht es mit dem Trinkgenuss aus? Macht es einen Unterschied ob ich meine kühle Molle aus dem teuren Craftbeerglas oder aus einem Knobelbecher trinke?

Die Antwort ist kurz: Ja! „Auch hier gibt es ein Geheimnis.“ verrät Christian Kraus. Der sogenannte Rollrand der bei industriell gefertigten Massengläsern am Glasrand prangt, wirkt wie eine Sprungschanze: Er befördert das Bier im Mund überall hin, nur nicht dahin, wo man es eigentlich haben möchte. Anders bei den Kristallgläsern aus Bayern vor uns. Diese sind am Rand geschliffen und so glatt wie der sprichwörtliche Babypopo.

Nach dem ersten Verkosten dann erneut ein „Aha“- Effekt, den man jedem Teilnehmer ansehen kann. Die bunt gemischte Runde aus amerikanischen Craftbrauern, Berlin-Beer-Academy-Mitgliedern, Berliner Hobbybrauern und Bier-Nerds bricht in Tuscheln aus. Ein Bier verteilt sich gleichmäßig im ganzen Mund und sorgt für ein weiches Mundgefühl. Das andere aus dem Standardglas ist schon sehr perlig, beinahe überkarbonisiert und irgendwie fehlt auch Aroma in der Nase.

Schlanke Formen und kleine Tricks…

…hat die Glashütte auch noch mitgebracht und zieht den Hasen aus dem Hut. Vergleiche zwischen den nun am Tisch gereichten Pale Ale und Rotwein bestimmen nun den Vortrag. Für uns Bierverrückte kein Neuland. Schließlich käme ja niemand auf die Idee, Wein aus einem Becher oder gar aus der Flasche zu trinken. Ebenso beim Bier, aber das ist hier am Tisch jedem klar.

„Hab ich dich!“ denke ich mir und recke mutig meine Hand zur Frage in die Höhe. „Warum die Gläser denn so dünn seien, bei Weingläsern habe man ja den Stiel, aber wie schützen wir Biertrinker denn unseren teuren Gerstensaft vor dem schnellen Erwärmen durch die Hände?“ frage ich.

„Nun das spielt kaum eine Rolle, viel wichtiger ist die thermische Masse die so ein Glas mit sich bringt“ grätscht Richard Voit von der Seite ein und erklärt uns anschaulich, dass ein dickes Glas ein Getränk sehr viel schneller erwärmt als eine Hand an selbigem. Ein Maßkrug mit Zimmertemperatur sei der Feind des Bieres, nicht sein Konsument. „Hmm… dazu müssen wir wohl mal eine Feldstudie machen“ denke ich und gebe mich kleinlaut geschlagen.

Auch die Riefen am unteren Ende des IPA-Glases seien durchaus kein Zufall, teilt man uns mit. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein weiteres kleines, aber geniales Feature das seinesgleichen sucht. Der hohlgeblasene Fuß sorgt dafür, dass das Bier gerade im letzten Drittel des Trinkens immer wieder beim Absetzen leicht verwirbelt wird und so in kleinen Mengen Kohlensäure und Aroma abgibt. „Das Bier wirkt so frischer und es ist immer ein bisschen Schaum auf dem Getränk“

Ein Stout auf belgisch und ein Wirt in Erklärungsnöten

spiegelau_2_img_1307Zum Abschluss des kleinen Seminars kommt das Stout-Glas zum Einsatz: Ein belgisches Dubbel trifft zwar nicht ganz die Voraussetzungen des Glasherstellers, passt aber trotzdem wunderbar hinein und mundet ganz hervorragend.

Nun geht es um Steigraum. „Eines der größten Probleme die wir haben ist, unseren Kunden klar zu machen, die Gläser nicht so voll zu machen. Das beste Glas kann keine Aromen abgeben, wenn es bis zum Rand gefüllt ist. Es ist sozusagen tot. Ein Wirt, der nur ein halbvolles Glas serviert, wird leider immer noch schnell in Erklärungsnöte kommen.“

Ein gesellschaftliches Problem -  sicher, aber man merkt doch im Rahmen des Workshops immer wieder, dass sich die klugen Köpfe der Bayerischen Glashütte wirklich viele Gedanken um ihre Gläser und die Belange ihrer Kunden gemacht haben. Von Spülmaschinenfestigkeit bis Stapelbarkeit werden alle Fragen unserer Runde versiert beantwortet, bevor das Event offiziell zur offenen Konversationsrunde mit Bier erklärt wird und jeder Teilnehmer überraschend noch ein Craftbiergläserset  geschenkt bekommt.

Fazit

Das Fazit ist eindeutig: Die uns präsentierten Gläser der Firma Spiegelau sind wirklich ihr Geld wert und bieten sensorisch ein absolutes Erlebnis.  Ob man den Mehrpreis in Kauf nehmen mag muss jeder selbst entscheiden, jedoch hätten wir es nicht besser formulieren können als Herr Voits selbst: „Wenn ich für ein gutes Bier viel Geld bezahle, um es dann aus einem schlechten Glas zu trinken, dann bekomm’ ich halt nur fünfzig Prozent für mein Geld“.

Wir können diese Gläser mit sehr gutem Gewissen empfehlen.

Carsten,
Braufreunde Berlin e.V.

Heute ist endlich der große Tag, heute kommt das Gewinnerbier der Berlin Homebrewing Comeptition 2016, im Hops&Barley an den Hahn. Das Bier von unserem Dirk Nolte hat in diesem Jahr das Rennen gemacht, ein wunderbar bananiges Weizen mit tollen Karamellnoten und einer Süffigkeit zum niederknien. Wir verneigen uns vor Dirk und diesem zurecht gekrönten Bier.

Die Braufreunde können allerdings nicht nur Weizen brauen: Wirft man einen Blick auf die Platzierungen in den einzelnen Kategorien der Berlin Homebrewing Competition 2016, so stellt man fest, dass wir nahezu überall in den vordersten Reihen vertreten sind. So gehen zum Beispiel der erste Platz der Kategorien „Wheat Beer“ und „Pale Ale“ an unsere Mitglieder Dirk Nolte und Ralf Borau.

Spannend war es auch in der Kategorie „Bottom Fermenting“: Hier konnte sich die Jury nicht zwischen den Bieren von Stefan Wolf (Kellerbier), Jörg Schlömer (Dunkel) und Daniel Stobbe (Dunkel) entscheiden, wodurch alle drei zu Gewinnern dieser Kategorie erkoren wurden. Wir gratulieren unseren „Bottom Fermenting Champions“.

Auch einige „Silbermedaillen“ haben wir eingesackt: So können wir mit großem Stolz verkünden, dass unser Tilo Schwarzbach mit seinem Baltic Porter in der Kategorie „ Brown Ale, Porter & Stout“ nur knapp den ersten Platz verpasste und auch Alexander Sperr mit seinem Witbier auf das Treppchen der Special-Kategorie „Belgian Ales“ klettern konnte. In der Kategorie „Wheat Beer“ lieferten sich Dirk Nolte und Ralf Borau ein Kopf an Kopf Rennen, wobei Dirk sich mit einer Nasenlänge durchsetzte.

Wer nun Lust bekommen hat das Gewinnerbier von Dirk einmal zu probieren sollte sich schnellstens auf den Weg ins Hops&Barley, Wühlischstraße 22/23 in Friedrichshain machen, denn dort ist es ab jetzt am Hahn, ganz frisch und exklusiv und nur solange der Vorrat reicht.

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit - Stadt Land Food öffnete die Pforten. Auf über 150 Ständen konnten Besucher alles rund um das Thema Lebensmittel und Landwirtschaft erfahren. Eine Besonderheit waren die 11 Lebensmittel-Werkstätten in der Markthalle Neun. Hier konnte jeder dem Erzeuger bei der Herstellung von Lebensmitteln über die Schulter gucken und alles erfahren, was die- oder derjenige schon immer wissen wollte. Auch wir als Hobbybrauer waren mit unserem Workshop für euch am Start.

Drei Tage lang haben unsere Hobbybrauer fleißig live Bier gebraut und ihre Erfahrung mit den Besuchern geteilt. Viele spannende Gespräche und neue Aspekte rund um das Brauen sind so erörtert und diskutiert worden, unterstützt durch unser Video mit dem wir versucht haben, auch die letzten Fragezeichen aus den Köpfen zu fegen.

Wir wollen Danke sagen: Danke für die drei tollen Tage, Danke auch für die vielen Spenden, die Ihr unserer Vereinskasse habt zukommen lassen! Aber das größte DANKE!!! gilt Johannes Heidenpeter, der uns zu diesem tollen Event eingeladen und dabei tatkräftig unterstützt hat.

Wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen und wünschen uns dabei wieder tolle und interessante Gespräche mit vielen interessierten Besuchern.

Wenn Ihr uns verpasst habt, solltet Ihr euch für unseren Newsletter anmelden.

Handwerk ... , selber machen ..., zwei Dinge die uns als Haus- und Hobbybrauer sehr am Herzen liegen.

Es geht um lokale und nachhaltige Lebensmittel - richtiges Handwerk - ein Konzept das verfolgt werden sollte und genau unser Ding ist.

Da sind wir natürlich stolz dabei sein zu können und werden dem Besucher in unserer Werkstatt in der Markthalle zeigen wie man selbst Bier herstellen kann.

Natürlich haben wir auch überzeugende Kostproben dabei.

Ich hoffe wir sehen uns!

Werkstatt Bier,
Markthalle Neun
Eisenbahnstraße 42/43
10997 Berlin
Sa 1.10. 10-18 Uhr
So 2.10. 10-18 Uhr
Mo 3.10. 10-17 Uhr

stadtlandfood.com

Anfang Juli wurden die Gewinner der Berlin Homebrewing Competition 2016 bekannt gegeben.

Wir gratulieren allen 13 Gewinnern - wobei 8 davon Vereinsmitglieder sind.

Overall competition winner: Dirk N.: Weizen.

Dirk will be brewing his beer at Hops & Barley - ingredients generously provided by schnapsbrenner.de and in London with UBREW.

Category 1: no winner but 3 runners-up - Stefan W.: Kellerbier, Jörg S.: Dunkel. Daniel S.: Dunkel.

Category 2: Winner Dirk N.: Weizen. Runner-up Ralf B.: Weizenbock.

Category 3: Winner Ralf B.: American Pale Ale. Runner-up Johannes F.: American Pale Ale.

Category 4: Winner Simon P.: American Imperial IPA. Runner-up Johannes F.: American IPA.

Category 5: Winner Sebastian M.: Brown Ale. Runner-up Tilo S.: Baltic Porter

Category 6: Winner Sam O.: Saison. Runner-up Alexander S.: Witbier.

Welcher Brauer oder Bierenthusiast kennt das nicht? "Irgendwie riecht/schmeckt das Bier komisch. Ist da was beim Brauen schiefgelaufen?"

Um dieser und anderen Fragen zu Bieraromen nachzugehen, haben die Braufreunde Berlin e.V. ein 1. Bierfehler- und Biersensorikseminar veranstaltet. Somit trafen sich 18 Teilnehmer am 3. Juli 2016 im Bierlieb zu einer geschmacklichen Entdeckungsreise.
Über einen Zeitraum von etwa 4 1/2 Stunden an einem ruhigen Sonntagnachmittag haben sich alle Beteiligten durch ein professionell zusammengestelltes Sortiment aus 25 gezielt kontaminierten und aromatisierten Bierproben durchgerochen und durchgekostet und haben dabei einiges über mögliche Brau- und Gärfehler sowie ihre eigenen sensorischen Fähigkeiten erfahren.

© Oliver Eberhardt
© Oliver Eberhardt

Dabei stellte sich der ruhige und von jeglichen Störeinflüssen freie Seminarraum im Bierlieb als optimaler Veranstaltungsort heraus. Die Fehlgeschmäcker und Bieraromen wurden im Vorfeld in drei zeitlich aufeinander folgende und durch Pausen unterbrochene Verkostungsgruppen eingeteilt. Begonnen wurde mit neun sehr wichtigen Fehlgeschmäckern, wonach dann nach und nach auch exotischere Aromen auf den Tisch kamen. Zur Geschmacksneutralisierung wurden Weißbrot, Wasser und natürlich nichtaromatisiertes Referenzbier gereicht.

© Oliver Eberhardt
© Oliver Eberhardt

Die Proben wurden einzeln blind verkostet und nach zügiger Auflösung anhand eines vorbereiteten Skripts im Hinblick auf sensorische Wahrnehmung, Ursachen und erforderlichenfalls Vermeidung besprochen. Dabei gab es einige sensorische Überraschungen, z.B. Assoziationen mit bekannten Biermarken ("wieso schmeckt diese Probe plötzlich wie ein Beck's?",  "das schmeckt ja wie ein Pilsner Urquell!"), neue Wortbilder ("wer ist denn mit dieser Ziege in den Stiefeln durch die Karibik gewandert?"), stark differierende Geschmackseindrücke ("eindeutig Schweinestall!" - "könnte aber auch als Jasminnote durchgehen!") oder ganz einfach unterschiedliche Wahrnehmungsschwellen ("das ist ja WI-DER-LICH!" - "Wieso? Ich schmecke hier fast nichts!").

© Braufreunde Berlin e.V.
© Braufreunde Berlin e.V.

Im Nachhinein war das Programm mit 25 Aromen sicherlich eine Herausforderung, aber dank guter Vorbereitung und strukturiertem Vorgehen gut zu schaffen. Das sehr neutrale "Tegernseer Helles" war denkbar gut als Referenzbier geeignet, und die verwendeten Plastikbecher waren aufgrund des sich nicht verjüngenden Kopfraums vielleicht nicht die optimale Lösung, dafür aber in Bezug auf den Aufwand äußerst bequem.

Wir danken allen Teilnehmern für die gute Atmosphäre und die regen Diskussionen und freuen uns schon jetzt, am 20. August 2016 ein zweites Seminar anbieten zu können.

Nachdem das erste Seminar komplett ausgebucht ist, haben wir ein zweites in Vorbereitung:

Samstag, 20. August 2016, 13.00 Uhr
Berlin (genauer Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben)
Dauer: ca. 5 h
Seminargebühr: 20 € für Mitglieder der Braufreunde Berlin e.V./ 50 € für Nichtmitglieder

Wer kennt das nicht - "Irgendwie riecht/ schmeckt das Bier komisch!?"
Während des Brau- und Gärprozesses kann Bier eine Vielzahl von so genannten Fehlgeschmäckern oder Off-Flavours entwickeln. Je nach individueller Befähigung und Geschmack können diese Bierfehler als angenehm, zumeist aber als störend bis ekelhaft, abhängig vom individuellen Schwellenwert im Einzelfall auch gar nicht wahrgenommen werden.

Anhand von 25 Proben erfahrt ihr alles wichtige zu den häufigsten Fehlgeschmäckern, ihren Ursachen und deren Vermeidung im Herstellungs- und Lagerprozess.

Zudem werdet ihr eure Wahrnehmungsstärken und - schwächen kennen lernen.

Das Seminar richtet sich an (Hobby-)Brauer, Gastronomen und ambitionierte Biergenießer.
Es wird darauf hingewiesen, dass die angesprochenen Brau- und Gärprozesse als bekannt vorausgesetzt werden. Diese können während der Seminars aus Zeitgründen nicht erklärt werden!
Dennoch werdet ihr die sensorischen Kenntnisse erlangen, die Fehler zu erkennen.

Zur Nachbearbeitung, Wiederholung und Vertiefung des Themas erhaltet ihr auf dem Seminar ein umfangreiches Skript (im Seminarpreis enthalten).

Verbindliche schriftliche Anmeldung unter: info@braufreunde.berlin bis zum 8. Juli 2016

Die Anmeldung ist erst mit Bestätigung unsererseits sowie Eingang der Seminargebühr bis spätestens zum 20. Juli 2016 auf unserem Konto abgeschlossen.
Im Fall der Verhinderung verfällt die Seminargebühr. Ein Ersatzteilnehmer kann gestellt werden. Das Seminar findet statt bei einer Mindestanzahl von 10 Teilnehmern.

3 Tage gutes Wetter - nette interessierte Besucher - gute Laune und gutes Bier!

Wir waren der Stand mit der größten Bierauswahl: über 20 verschiedene Biere von Berliner Hobbybrauern konnte man probieren und die Braumeister meist auch direkt befragen und mit ihnen fachsimpeln.

Viele neue Hobbybrauer haben wir kennengelernt und gemeinsam mit Christian Glaeser das Projekt ubrew vorstellen können, welches auch in Berlin in den Startlöchern steht.
Derzeit können sich Interessenten noch hier für den UBREW Newsletter eintragen, und werden so über das Projekt auf dem Laufenden gehalten.

Am Samstag und Sonntag wurde an unserem Stand von 11 bis 18 Uhr live gebraut - so das jeder sehen konnte was Hobbybrauer in der heimischen Küche anstellen um solch gutes Bier herzustellen.

Zusätzlich lief an unserem Stand ein kurzes 5 Minuten Video, welches den Brauvorgang im Schnelldurchlauf zeigt.

Wenn Du uns verpasst hast und das nächste mal nicht verpassen willst, dann folge uns auf Facebook und melde dich für unseren Newsletter an.